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Der Gründer, van Riebeeck
Begleitet wurde van Riebeeck von fast 100
Personen,. Er hatte den Auftrag, eine Station
zu errichten, um Schiffe auf ihren langen
Reisen, zwischen Europa und Asien mit frischen
Lebensmitteln, wie Fleisch und Gemüse zu
versorgen.
Zum eigenen Schutz bauten sie zuerst das "Fort
de Goode Hoop". Dann legten sie einen großen
Obst und Gemüsegarten an.. Den Fleischbedarf
deckte man durch Handel mit den Eingeborenen.
Die Europäer begannen mit der Besiedlung in
Kapstadt.
Nachdem die Engländer gegen eine Kolonie am Kap
der Guten Hoffnung waren, erkannten jedoch die
Holländer, die Wichtigkeit der Station. Im
Auftrag der Holländisch-Ostindischen
Handelsgesellschaft, landete darauf hin, der
Kaufmann van Riebeeck im April 1650 in der
Bucht am Fusse des Tafelbergs.
Da man immer mehr Weideland, benötigte, dehnte
sich die Siedlung immer weiter aus. Die
Eingeborenen Hottentotten , währten sich jedoch
dagegen und so kam es 1660 zum Aufstand in der
sie jedoch, vernichtend geschlagen wurden.
Trotz großer Probleme begann jedoch die Station
zuwachsen, und die Zahl der Schiffe ,die
Proviant benötigten stieg stetig, bald wurde mit
dem Ausbau des Hafens begonnen und somit wurde
er noch sicherer, auch wurde eine Werft gebaut
um Schiffe zu reparieren und ein Krankenhaus
errichtet.
Durch stetiges Wachstum des Hafens, wurden auch
immer mehr Arbeitskräfte gebraucht,
die zunächst mit Sklaven besetzt wurden, um 1688
ließen sich auch die ersten Hugenotten nieder.
Mit beginn des 18. Jahrhunderts, waren die
ersten Siedler bei der Suche nach Weideland
immer weiter ins Landesinnere vorgedrungen,
Die weißen Siedler zogen das feie Leben auf dem
Lande, dem Leben mit all seinen Regeln in der
Stadt vor.
Dafür hatten sie ständig, Auseinandersetzungen
mit den Eingeborenen, die sich der Wegname,
ihrer Weidegründe widersetzten.
1779/1780 brachen die ersten heftigen Kriege mit
den Eingeborenen aus.
Auch in den städtischen Gemeinden, brodelte es,
(Korruption etc.)
Darauf hin forderten die Leute die
Unabhängigkeit von der Verwaltung und es wurden
auch schon Republiken ausgerufen. (Swellendam
und GRaaff Reinert), die jedoch nicht lange
Bestand hatten.
Die Auseinandersetzungen endeten schließlich mit
der Landung der Engländer und deren Übernahme,
im Jahr 1795.
Auf den meisten Farmen wurden Schwarze als
Sklaven gehalten, bis 1834 der Sklavenhandel
abgeschafft, und verboten wurde.
Unverständlicherweise für die Buren.
1834 wurden die weißen Farmer aufgefordert die
Sklaven frei zu lassen.
1835 begann der große Treck, mehr als 12000
Buren verließen die Kolonie ,und zogen nach
Norden, Gründe hierfür waren Unzufriedenheit mit
den Behörden ( die keinen ausreichenden Schutz
gegen die Eingeborenen bieten konnten), und auch
ökologische, auch die Gleichstellung von Schwarz
und Weiß wollten sie nicht.
1835 formierte sich der Große Treck gegen die
Politik der Kap-Regierung.
Im Gebiet um Thaba Nchu, im späteren Oranje
Freistaat gelegen, entstand ein großes
Burenlager, in dem mehr als 5000 Buren
versammelt waren. Sie waren mit dem Ziel,
Siedlungsgebiete und Weideland in Natal zu
erwerben, gekommen.
Zu diesem Zweck verhandelten sie mit dem
Zulukönig Dingane.
In den Verhandlungen einigte man sich darauf,
dass große Gebiete den Buren überlassen werden
sollten.
Doch als die Buren unter Führung von Piet Retief
nach Abschluss der Gespräche abreisen wollte,
wurde sie von den Zulus in einen Hinterhalt
gelockt und ermordet.
Anschließend fielen die Zulu-Krieger über die
Gruppe der Buren her, und töteten mehr als 500
Menschen.
Am Ende des 18. Jahrhunderts bildeten sich
überall im südlichen Afrika aus losen
Stammesverbänden größere Volksgemeinschaften.
Dieser Prozess verlief keineswegs friedlich,
sondern war Ergebnis langwieriger Kriege. Auch
die Entwicklung des Königreichs der Zulus fiel
in diese Zeit. Durch ein kaum vorstellbares Mass
an Grausamkeit und Gewalt erlangte der
berüchtigte Zulu-Krieger Shaka die
Oberherrschaft über verschiedene Zulu-Clans.
Systematisch dehnte er seinen Machtbereich immer
weiter aus. Shakas Krieger fielen in die
Zulu-Dörfer ein und brannten sie nieder. Frauen
und Kinder wurden getötet, junge Männer
eingezogen, die Häuptlinge gefoltert und zur
Mitarbeit gezwungen.
Shaka war der Sohn des Zuluhäuptlings
Senzangakhona und der jungen Nandi, einer
Angehörigen aus dem Langeni Clan. Als junger
Mann trat er der Armee von Dingiswayo bei und
stieg bald zum obersten Heeresführer auf. Mit
dessen Hilfe erlangte er die Oberherrschaft über
den Zulu-Clan, wobei er seinen Machtanspruch mit
furchtbarer Grausamkeit und Brutalität
durchsetzte.
Unter Shaka dehnte sich der Einflussbereich der
Zulus erheblich aus. Alle Clans hatten sich
einem einzigen Oberhaupt unterzuordnen. Zu
Beginn des 19. Jahrhunderts hatte Shaka das
mächtigste Königreich im gesamten südlichen
Afrika geschaffen. Gegen Ende seiner Herrschaft
wandte Shaka seine Macht noch zerstörerischer
an. Er hetzte seine Armee von einem Kampf in den
nächsten, und die Grausamkeiten gegenüber seinen
Feinden nahmen an Schärfe zu. Schließlich fiel
Shaka 1828 einem Attentat seines Halbbruders
Dingane zum Opfer.
Für das südliche Afrika ging mit Shakas Tod ein
unumkehrbarer Prozess der Neustrukturierung zu
Ende. Tausende von Menschen waren auf der Flucht
gewesen, überall hatte es Kämpfe zwischen
Flüchtlingen und Siedelnden gegeben, überall
waren daraus neue Gruppierungen entstanden. Am
Ende dieser Periode waren die kleinen
verstreuten Häuptlingssiedlungen verschwunden,
ersetzt durch größere Dörfer die allein aus
Sicherheits- und Verteidigungsgründen
zusammengewachsen waren.
Die Buren, durch den Tod ihres zweiten Anführers
und durch innere Streitigkeiten zerrieben, waren
am Ende ihrer Kräfte. Erst einem neu gewählten
Anführer gelang es, die Gruppe wieder neu zu
formieren und zum Vergeltungsschlag gegen den
Zulukönig auszuholen.
Am 16. Dezember 1838 wurden die Zulus in der
historischen "Schlacht am Bloodriver"
vernichtend geschlagen.
Jetzt stand der Gründung der ersten
Burenrepublik in Natal mit der Hauptstadt
Pietermaritzburg nichts mehr im Wege. Doch die
Republik währte nicht lange, denn schon 1842
besetzten britische Truppen Port Natal, das
heutige Durban, und besetzten das Hinterland als
Kronkolonie. Die Buren zogen sich hinter die
Drakensberge zurück.
Den Schwarzen gegenüber wurde weiterhin eine
Politik der Ausgrenzung betrieben.
Mit dem Eingeborenenland-Gesetz von 1913 folgend
wurden zunächst 7,5 %, später 13 % der Fläche
Südafrikas zu Reservationen für Schwarze
erklärt.
Hier durfte kein Weißer mehr Land kaufen, und
umgekehrt durfte allerdings auch kein Schwarzer
in den restlichen 87 % der Union einen Landkauf
tätigen. Damit waren die Grundlagen für die
unheilvolle Politik der Apartheid geschaffen.
In den 60er Jahren wurden die Siedlungsgebiete
der Schwarzen zu autonomen Homelands erklärt.
Für das Volk der Xhosa waren dies die Homelands
Ciskei und Transkei. Erst nach den ersten
wirklich freien Wahlen Südafrikas im Jahre 1994
wurden die Homelands aufgelöst und in die neuen
Verwaltungszonen integriert.
Es fanden immer wieder schreckliche Kriege,
zwischen den Eingeborenen und den Buren, wegen
Weideland statt.
Das Ziel der Politik war zunächst die Trennung
der Siedlungsgebiete von Weißen und Schwarzen,
wobei der Fish-River als Grenze dienen sollte.
Je mehr sich die Kolonie jedoch zu einem
modernen Staat, mit einem militärischem
Machtapparat entwickelte, desto stärker wurde
von den Weißen eine Unterwerfung der Schwarzen
betrieben..
Mit der Bildung der Südafrikanischen Union im
Jahre 1910 schlossen sich die englische Kolonie
und die unabhängigen Burenrepubliken zusammen.
Es wurde ein moderner "demokratischer" Staat
gegründet, in dem allerdings nur die weiße
Bevölkerung das Recht auf freie Wahlen hatte.
Das Monument am Blood River soll an die
historische Schlacht der Voortrekker gegen die
Zulus erinnern, die letztlich den Untergang des
autonomen Zulu-Königreiches einleitete. Die
aufwendige, in Bronze gegossene Wagenburg in den
stillen Weiten einer ausgedehnten Flussebene ist
eine sehr eindrucksvolle Gedenkstätte und regt
dazu an, die schrecklichen Ereignisse von 1836
in der Phantasie lebendig werden zu lassen.
Leider erinnert das Monument nur an die
Heldentaten der weißen Siedler, eine Gedenktafel
für die gefallenen Zulus findet man nicht.
1879 erhoben die Briten Ansprüche auf das
gesamte Zululand und stellten dem Zulukönig
Cetshwayo ein praktisch unannehmbares Ultimatum.
Der sich anschließende
Anglo-Zulu Krieg war für Briten sehr
verlustreich. Besonders katastrophal war die
Schlacht am Isandlwana Berg am 22. Januar 1879.
Rund 20.000 Zulu-Krieger überrannten hier das
Lager der Britischen Armee. Trotz bester
Bewaffnung waren die Engländer der Wucht des
Angriffs nicht gewachsen. Fast 2000 Briten
wurden von den wütenden Zulus in wenigen Stunden
ermordet. Dieser Sieg des Zulu-Königs wirkte
zunächst wie ein Schock. Doch die Engländer
holten weitere Truppen ins Land. Der Anglo-Zulu
Krieg ging weiter und endete nach zahlreichen
weiteren Kämpfen 1887 mit dem Sieg der
Engländer.
Der portugiesische Seefahrer Vasco da Gama,
erreichte die Bucht des heutigen Durban
Weihnachten 1497. Seitdem wurde die Bucht immer
mal wieder von Seefahrern und Kaufleuten
angesteuert,
1835 erhielt der Ort den Namen Durban, nach dem
damaligen Gouverneur der Kap-Kolonie, Sir
Benjamin Durban.
Das Leben in der kleinen Hafenstadt war geprägt
von Unsicherheit. Die Zulus betrachteten Natal
als ihr Stammesgebiet und duldeten die weißen
Siedler nur, weil die Stadt ihnen als
Handelsplatz von Nutzen war.
Der Burenkrieg
Nachdem die
Voortrekker 1842 in Natal von den Engländern
besiegt worden waren, zog der Grosse Trek weiter
nach Nordosten und endete schließlich in den
Gebieten des Vaal-Flusses. Im Norden entstand
zunächst das unabhängige Transvaal, das später
den Namen Südafrikanische Republik bekam..
In der
Zwischenzeit hatte sich die Kapkolonie immer
weiter ausgedehnt, und 1848 wurde das gesamte
Land zwischen Vaal und Oranje zum britischen
Besitztum erklärt.
Die Engländer
hatten nicht mit dem starken Widerstand der
Buren gerechnet. Da aber das Gebiet
wirtschaftlich für sie nicht interessant war,
gaben sie es schon bald zurück. Am 23. Februar
1854 wurde der Vertrag von Bloemfontein
geschlossen, anschließend wurde der Oranje
Freistaat gegründet.
Der Oranje
Freistaat entwickelte sich zu einer
wirtschaftlich und politisch erfolgreichen
Republik. Diese Entwicklung wurde jedoch von
verschiedenen negativen Vorfällen im anderen
Burenstaat, der Südafrikanischen Republik im
Transvaal, heute Mpumalanga, überschattet.
Auf britischer
Seite hatte man inzwischen die Idee, die eigenen
Kolonien und die Republiken der Buren zu einer
Union zu verbinden, vor allem, um in den Besitz
der Goldminen im Transvaal zu kommen
Der Premier der
britischen Kap-Kolonie, Sir Cecil Rhodes,
versuchte dies zunächst durch einen Putsch zu
erreichen. Dieser scheiterte jedoch an der
Umsichtigkeit des Präsidenten der Burenrepublik,
Paul Kruger.
Das Vorhaben wurde
vom neuen Gouverneur der Kapkolonie, Lord Alfred
Milner, mit Waffengewalt in die Tat umgesetzt.
Systematisch
wurden die Burenkommandos gejagt. Die Farmen in
den Kriegsgebieten wurden erbarmungslos
niedergebrannt, die Felder verwüstet . Frauen
und Kinder wurden in riesige Konzentrationslager
gesteckt, in denen miserabelste
Lebensbedingungen herrschten. insgesamt starben
mehr als 30.000 Frauen und Kinder an Hunger, und
Krankheit.
Am 31. Mai 1902
wurde der Friedensvertrag unterschrieben. Die
beiden Burenrepubliken wurden nun endgültig
britischer Besitz.
Kurz
nachdem 2. Weltkrieg verschärften sich die
Konflikte, und es gab zahlreiche Streiks der
schwarzen Arbeiter. Die verunsicherten Weißen
verhalfen der rechtskonservativen National
Partei, die drastische Maßnahmen gegen die
"schwarze Gefahr" garantiert hatte, zu einem
überwältigenden Wahlsieg. Malan prägte den
Begriff der "Apartheid" und setzte diesen in
einer unheilvollen Politik um
. Jetzt ging es nicht mehr "nur" um eine
ökonomisch Trennung beider Rassen, zunehmend
wurde auch die Privatsphäre der nicht weißen
Menschen eingegriffen. Ehen zwischen
verschiedenen Rassen wurden verboten. In allen
öffentlichen Einrichtungen, Behörden,
Verkehrsmitteln und sogar auf den Toiletten
wurde die Rassentrennung eingeführt.
Die Apartheid
Die Politik der konsequenten Rassentrennung
wurde nach Gründung der Südafrikanischen Union
im Jahre 1910 eingeleitet, und die Rechte der
schwarzen Bevölkerungsmehrheit immer weiter
eingeengt. Der "Mines and Works Act" von 1911
verpflichtete Schwarze zum verrichten niederer
Arbeiten und garantierte somit die Verfügbarkeit
billiger Arbeitskräfte. Der "Native Land Act"
von 1913 erklärte 7,3 % der Fläche Südafrikas zu
Reservationen für Schwarze und verbot ihnen,
außerhalb dieser Gebiete Ländereien zu kaufen.
Da es kein Wahlrecht für Schwarze gab,
Wahlrechts, wurde der "African National
Congress" (ANC) sowie weitere
Widerstandsbewegungen gegründet. Sie waren alle
zunächst schlecht organisiert. Die weißen
Regierungen konnten daher ihre Politik der
Rassentrennung weiter fortsetzen.
Nach zwei Jahren
konnte man sich schließlich auf eine neue
Verfassung einigen. Im April 1994 wurden die
ersten freien Wahlen in Südafrika abgehalten.
Erwartungsgemäß gewann der ANC .
Erster schwarzer
Präsident des neuen Südafrika war Nelson Mandela
der am 10. Mai 1994 die Nachfolge von Frederik
Willem de Klerk antrat.
De Klerk, dessen
Nationale Partei bei den Wahlen 1994 rund 20 %
der Stimmen errang, wurde zweiter Vizepräsident
der Übergangsregierung in Südafrika. Erster
Vizepräsident wurde Thabo Mbeki, heute
Vorsitzender des ANC und Präsident der Republik
Südafrika.
Frederik Willem de
Klerk sagte im Februar 1990, nur wenige Monate
nach seinem Amtsantritt, durch eine historische
Rede vor dem Parlament das Ende der Apartheid
vorraus und sprach sich für ein demokratisches
Südafrika aus.
Das Verbot des ANC
(African National Congress) wurde aufgehoben.
Einige Tage später wurde Nelson Mandela nach
27jähriger Haft auf der Gefängnisinsel Robben
Island freigelassen.
In geheimen
Verhandlungen zwischen ANC und Regierung hatte
man sich zuvor darauf geeinigt, auf Gewalt
zukünftig zu verzichten, und gemeinsam eine neue
Verfassung auszuarbeiten.
De Klerk musste
sich mittlerweile mit erheblicher Kritik aus
seiner eigenen Partei, der National Party,
auseinandersetzen. Deshalb ließ er sich im
Februar 1992 seine Politik durch ein Referendum
von der weißen Bevölkerung bestätigen.
Knapp 70% stimmten
der Fortsetzung seiner Reformen zu.
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