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Allgemeines zum Klima in Südafrika
Südafrika erstreckt sich zwischen 22 und
34 Grad südlicher Breite und gehört
somit in den Bereich der Subtropen.
Im Vergleich zu Gebieten mit ähnlicher
Breitenlage sind die Temperaturen jedoch
in vielen Regionen niedriger.
An der Westküste sorgt der kalte
Benguela-Meeresstrom für gemäßigte
Temperaturen, im Hochland ist es
die Höhenlage
(Johannesburg liegt auf etwa 1700 m
Höhe), wo auch im Hochsommer das
Thermometer kaum über 30 Grad klettert.
Im Winter sinken die Temperaturen,
bedingt durch die Höhe ,bis auf den
Gefrierpunkt, teilweise gibt es auch
Frost.
Lediglich an den Küsten ist es wärmer.
Niederschläge fallen vorwiegend in den
Sommermonaten, außer im westlichen Kap,
das als Winterregengebiet gilt.
Klima im
Kruger Park und Lowveld
Die geographische Lage Südafrikas
innerhalb der subtropischen Klimazone
macht sich im Hochland, nicht so
bemerkbar wie im niedrigeren
Lowveld, wo die Temperaturen im Sommer
auf 40 Grad Celsius oder darüber
steigen. Die Niederschläge, im
Durchschnitt um die 800 mm pro Jahr,
verteilen sich fast ausschließlich auf
die Sommermonate, so dass es dann sehr
schwül und heiß ist. Die Regenzeit
beginnt normalerweise im September und
kann bis Mai dauern. Wesentlich
erträglicher ist das Klima in den
trockenen Wintermonaten Juni, Juli und
August. Tagsüber ist es dann angenehm
mild, und nachts wird es nur mäßig kalt.
Auch für Tierbeobachtungen im "Kruger
National Park" ist diese Jahreszeit
ideal, denn die Büsche und Bäume des
ausgedehnten Buschlandes, sind dann
nicht belaubt und ermöglichen dem
Betrachter einen freieren Blick, auf die
artenreiche Tierwelt. Da es im Winter so
gut wie nie regnet, kommen die meisten
Tiere morgens und abends an die
Wasserstellen zum Trinken und können
dort gut, vom Auto aus, beobachtet
werden
Das Klima
in Durban und an den Küsten von
KwaZulu-Natal
Das
Klima in den küstennahen Regionen von
KwaZulu-Natal ist subtropisch. Die
Temperaturen steigen im Sommer nicht
selten über die 30 Grad Marke. Wegen
zumeist hoher Luftfeuchte ist es dann
zugleich oft schwülheiß und drückend.
Niederschläge fallen hauptsächlich
zwischen Oktober und April und ganz
besonders in den Sommermonaten Dezember,
Januar und Februar, wo täglich mit
heftigen tropischen Gewittergüssen,
gewöhnlich am Nachmittag, gerechnet
werden muss. KwaZulu-Natal gilt als die
regenreichste Provinz Südafrikas.
Die Winter
sind mild bis warm, die Temperaturen
liegen üblicherweise über 20 Grad. Die
Regenwahr-scheinlichkeit ist gering.
Man kann
das ganze Jahr über im Indischen Ozean
baden.
Das Klima
an der Gardenroute
Das Klima
an der Garden Route ist maritim. Die
Sommer sind gemäßigt warm, die Winter
mild. Die Gardenroute gehört zu den
niederschlagsreichsten Gebieten
Südafrikas. Die feuchten Seewinde des
Indischen Ozeans regnen sich an den
Luv-Seiten der Berghänge ab.
Der
westliche Teil der Gardenroute fällt
noch in das Sommerregengebiet der
westlichen Kapregion. Je weiter man in
Richtung Port Elizabeth fährt, desto
mehr verlagert sich die Regenzeit in die
Wintermonate. Insgesamt ist jedoch
ganzjährig mit Niederschlägen zu
rechnen.
Die beste
Reisezeit für den Garden Route sind die
Frühlings- und die Sommermonate
(September bis April). In den übrigen
Monaten ist es kühl und feucht.
Allerdings kann man auch im Winter oft
stabile Hochdruck Wetterlagen antreffen
mit schönem, trockenen Wetter und milden
Temperaturen. Die Wassertemperaturen
sind jedoch zum Baden zu niedrig.
Klima
Kapstadt
liegt auf dem 34. südlichen Breitengrad,
was geographisch ungefähr mit Casablanca
oder Los Angeles zu vergleichen ist.
Trotzdem ist es in Kapstadt im
Durchschnitt deutlich kühler, was vor
allem auf den Einfluss des kalten, von
der Antarktis kommenden Benguela
-Meeresstrom im Atlantik zurückzuführen
ist.
Dennoch herrscht in Kapstadt ein
mediterranes Klima. Die Sommer sind
angenehm warm, mit Tages-Temperaturen
zwischen 25 und 30 Grad. Es regnet
relativ selten, und wenn, dann nur kurz.
Niederschläge konzentrieren sich auf die
Wintermonate. Die Winter sind darum
feucht und kühl, die Temperaturen sinken
allerdings kaum unter 10 Grad.
Die Wassertemperaturen des Atlantik im
Westen der Stadt sind meistens
ausgesprochen niedrig, bedingt durch die
bereits erwähnte kalte Meeresströmung.
Deutlich wärmer ist das Wasser auf der
östlichen Seite der Stadt, wo sich
bereits der Einfluss des Indischen
Ozeans bemerkbar macht. Deswegen findet
man hier auch die dichter bevölkerten
Strände und Badeorte.
Ein besonderes Wetterproblem in Kapstadt
sowie auf der Kap Halbinsel stellt der
oft stürmische Wind dar, mit dem
besonders von Dezember bis Januar zu
rechnen ist. Besonders betroffen sind
die nördlichen Stadtteile. Der Westen
wird durch das Tafelbergmassiv vor dem
"Southeaster" Wind geschützt.
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