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Mali

       
   

Zansibar Painting

 
       

        

Mali ist nicht nur eines der ärmsten Länder der Erde, es liegt auch teilweise in klimatisch ungünstigen Gebieten. Das trifft vor allem auf den Norden zu, der sich stark von der südlichen Hälfte unterscheidet. Der Norden ist im Winter kälter und im Sommer wärmer als der Süden. Im Norden fällt auch weniger Regen, was die Dürrewahrscheinlichkeit deutlich größer werden lässt. Im Süden Malis wird, auch aufgrund der klimatisch günstigeren Verhältnisse, mehr Landwirtschaft betrieben.

 

Norden  

 

Das Gebiet ist im Mittel deutlich wärmer als europäische Länder der mediterranen Zone, die Temperaturen können aber im Januar auch im Tiefland bis zum Gefrierpunkt fallen und liegen bei etwa 10 bis 20 °C, Richtung Süden auch über 25 °C Tagesmaximum. In den heißesten Monaten Juni und Juli herrschen mittlere Temperaturen von bis zu 35 °C, die durchschnittlichen Tageshöchsttemperaturen liegen dann über 40, in Tessalit am Adrar des Ifoghas bei etwa 42 °C

 

Es fällt jedoch nur wenig Regen. Der Jahresniederschlag liegt in der Nordspitze bei unter 20 mm und zur Mitte hin bei immerhin nur 20 bis 250 mm, was zur Folge hat, dass hier ein vollarides Klima herrscht (Niederschlag ist für 10 bis 12 Monate im Jahr geringer als das Verdunstungspotential). Entsprechend ist die Dürrewahrscheinlichkeit sehr hoch. Die extreme Trockenheit und Hitze sind erschwerte Bedingungen für die Landwirtschaft. Insbesondere im an die Sahara-Wüste angrenzenden Norden des Landes ist zunehmende Wüstenbildung eine Gefahr.

 

Süden  

 

Anders sieht es in der Südhälfte des Landes aus. Dort ist es im Januar eher wärmer. So steigt die Temperatur hier auf 20 bis 25 °C, nur selten über 25 °C. Im Sommer ist es allerdings nur geringfügig wärmer. So herrschen im Juli größtenteils 25 bis 30 °C, zur Mitte hin auch bis zu 35 °C und nach Süden teilweise nur 20 °C bis 25 °C. Auch die Niederschläge sind deutlich größer als in der Nordhälfte. Sie liegen bei über 250 mm in der Mitte und bis zu 2000 mm Jahresniederschlag im Süden Malis. Entsprechend ist auch die Zahl der Monate in der die Niederschläge geringer sind als das Verdunstungspotential mit 10 bis unter 6 Monaten geringer als im Norden und damit auch die Dürrewahrscheinlichkeit. Hier wird auch Landwirtschaft betrieben. Die Südhälfte Malis teilt sich in drei Regionen. Zum einen die Mitte, mit einer Dornsavanne, weiter südlich dann die Trockensavanne und darunter im Süden Malis eine Feuchtsavanne.

 

Im Norden Malis kam es in der Vergangenheit häufiger zu Konflikten mit den dort heimischen Nomaden, den Tuareg.

 

Ein Dorf am Felsen von Bandiagara

Der Staat gliedert sich in acht Regionen und den Hauptstadtdistrikt. Diese teilen sich in 49 Kreise und 703 Gemeinden.

 

Die Regionen in Mali sind:

 Sikasso

 Koulikoro

 Kayes

 Ségou

 Mopti

 Timbuktu

 Kidal

 Gao

 

 Hauptstadtdistrikt Bamako

 

quelle wikipedia

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